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Viel Federlesen

Beim „Wettbewerb für Landshuter Freizeitdichter – Viel Federlesen“ habe ich in der Kategorie Prosa vom zahlreichen Publikum den ersten Platz überreicht bekommen. Auf dem Bild ist zu sehen, wie mir aus diesem Anlass applaudiert wird.

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In der Kategorie Lyrik erhielt Meister Tenhaef diese Ehre, welche er sich wahrlich wort- und stimmgewaltig Eins A verdient hat.

Der verwendete Text war Trocken.

Weihnachtsnews

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Das auf dem Bild bin ich, wie ich gerade den Poetry Slam am 14.12. dieses Jahres gewinne. Das Thema war „Weihnachten“, ich habe mir den ersten Platz mit dem ehrwürdigen Hans Schratzenstaller geteilt.
Das war mein Text: Alle Register.

Der Literaturwettbewerb 2005 ist nun auch überstanden, die Sieger gekürt etc.
Als Jurymitglied konnte ich natürlich nicht teilnehmen, habe aber trotzdem außer Konkurrenz einen Text geschrieben. Er heißt Das Loch.

Das Loch

Mein Beitrag zum zweiten Landshuter Krimi-Wettbewerb, allerdings außer Konkurrenz.
Ich war nämlich Jury-Mitglied.

Als Siegmund endlich wieder aus seiner Tür trat, klaffte in der Altstadt direkt vor der Martinskirche ein riesiges Loch. Menschen liefen um das Loch herum, als hätte die Stadt nie anders ausgesehen. Siegmund trat auf die Straße; da fühlte er, wie sich zwei Hände um seinen Hals schlossen. Zwei starke Hände. Zwei sehr starke Hände. Und obwohl Siegmund versuchte den tödlichen Griff zu sprengen sank langsam ein dunkler Vorhang vor seinen Augen nieder. Genau so wie die Leute sagen zog sein ganzes Leben an ihm vorbei. In seiner ganzen Bedeutungslosigkeit.

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Der Schneider und seine Lehrerin

Geschrieben für den 1. Landshuter Krimiwettbewerb 2004. Die Vorgaben waren, die Wörter „Teralitur“, „Röcklturm“, „borstig“ und „pfeifen“ in genau dieser Form zu verwenden.
Habe ich gemacht und gewonnen.

Der Schneider sitzt also da im Biergarten und trinkt, na was denkst du, ein Bier. Und die Isar rinnt dahin Richtung Maxwehr, als wär nichts gewesen. Und gegenüber beim Röcklturm, da kann der Schneider sehen, wie das Blut von seiner Lehrerin in der Sonne glitzert, auf den Kies runtertropft und dann versickert. Ganz groß sieht er dahinter den Turm von der Martinskirche und denkt dabei an seine Kommunion.

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