ode eins und zwei

Ode 1

da steht es nun das große wort,
es steht ganz still und einsam dort,
das allumfassend große wort,
gelesen hab ichs am abort.

die größe ist mir unbegreiflich
jedwed gerede was ich bisher sah
scheint mir versumpft und arg verweichlicht,
gefasel von idioten, versternt und grundlos
himmelwärts getrommelt.

ein kleines wort es reißt mich nieder
bläst sturmwind durch mein hirngefieder
es ist zu groß und nicht zu fassen
der inbegriff der rebellion
ein wort geschmiedet in den essen
von freiheit und gleichheit.

nie konnten einfache buchstaben –
göttlichkeit.
niemals vorher und zu keiner zeit
in einem wort das alles,
die schöpfung, das leben, das auto!
zu keiner zeit
größer.

das wort es lautet –
sicher ahnt ihr’s schon:
pschorr.

Ode 2

oh pschorr!

du pschorrst mein pschorres pschorren
in pschorre pschorrigkeit.

du pschorrst den pschorr zur pschorr,
und pschorr ist pschorrmals weit.

erpschorrung ist kein pschorrsinn mehr,
alles pschorrt so pschorrisch mir,
komm pschorr mich, pschorr mich
und dann pschorr mich pschorr!
denn pschorren erst pschorrt mir
das pschorrsein pschorr.

doch pschorr,
was pschorrst du da?
bepschorrst du was du pschorrst?

du pschorrst ja pschorr,
du pschorre pschorr,
pschorr ab und
pschorr mich doch
am pschorr.

One thought on “ode eins und zwei”

  1. Ich glaub es hackert.

    Und dann war da noch…
    Ich habe heute, und damit leider zu spät, erfahren, daß du am Mittwoch deine Poetry geslamt hast. Ich hätt’s mir ja zu gern angesehen. So hab ich mich dann eben ersatzbefriedigend durch deine Seiten gelesen und mich köstlich bepschorrt.

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