Category Archives: berichte und reviews

death from above 1979 / you’re a woman i’m a machine

Vielleicht sollte ich vorausschicken, dass ich jetzt schon 31 bin und immer noch nicht viel von Musik verstehe. Aber ich habe ein paar Grundsätze zumindest was Rock’n’Roll angeht. Zum Beispiel bin ich der Meinung ein Geisteskranker am Schlagzeug ist die halbe Miete. Und seit ich im Fernsehen Metallica in der neuen Besetzung live gesehen habe weiß ich: Ein Geisteskranker am Bass ist auch nicht schlecht. Und außerdem, wenn man sich eine Rock oder Metal oder sonstwaslautes-Platte anhört und man hat nachher keine Verstopfung oder zumindest die Ohren bluten, dann stimmt was nicht, wahrscheinlich wars zu leise.

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Warum läuft Herr R. Amok

Alfred Hitchcock hat einmal den Unterschied zwischen Schock und Suspense erklärt wie folgt:
Wenn sich zwei Männer an einem Tisch zwanzig Minuten über Baseball unterhalten und plötzlich explodiert ein Koffer unter dem Tisch, das ist Schock. Wenn der Zuschauer weiß, dass unter dem Tisch ein Koffer mit einer Bombe steht und die Männer unterhalten sich zwanzig Minuten über Baseball bevor der Koffer endlich hochgeht, das ist Suspense.
Soviel vorneweg.

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Die purpurnen Flüsse

Da muss ich ganz klar sagen: Ja sakrament, so ein Mist.
Ich hab ja nix gegen einen brummelnden Jean Reno, ich mag Buddy-Movies und finde Krimis nicht schlecht, Berge sind auch schön, eigentlich viel drin, was mir gefallen könnte.
Aber eine derartige Ansammlung von logischen Brüchen, abstrusen Motiven, völlig unlogischen Handlungen flüchtig skizzierter Nebenfiguren hab ich ja noch selten gesehen.

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