Lyrik


was das alles soll
weiß ich nicht
wohin das führt
erst recht nicht
und was ich will (more…)

seit stunden und jahren
starre ich mit gesenktem kopf
auf die tastatur
schwer liegt der schädel in den händen
allein die tasten formen keine worte
und der himmel formt keinen fels
und der ganze beton weigert sich strikt
mich zu zermalmen.

drum sieh
ich bringe dir die hölle
in einer schachtel (more…)

Wenn mich Gestern einer gefragt hätte,
was ich Heute wohl täte,
dann hätte ich mit den Achseln gezuckt, (more…)

Oben genanntes Sonett wurde von höchster Stelle im Literaturcafe besprochen.
Hier der Link.
Und hier das Gedicht in Ton.

Die Triebwerke heulen auf und preschen mit Gewalt durch den Dunst
reißen die Maschine mit sich
die Erde löst sich dem Blau entgegen.
Ganze Städte verschwinden im trüben Nichts unter mir.
Ich stoße durch die Wolken auf Reiseflughöhe 10000 Meter.
Autopilot. (more…)

die welt ist für delphine gemacht
und ich bin ein mensch
hier bin ich falsch
(more…)

Text: hier.

Die Erde und ihr Bruder stolpern die Treppe des Turmes hinauf.
Komm, spiel mit meinen Glocken, heißt es da, und sie spielen,
eins eins zwei.

Zum Glück kommt die Feuerwehr und pflegt die Gräber
worauf sich die Toten beschämt ein Sammeltaxi nehmen
heim zu den Kindern.
Doch die riesige Kuh hat alles gefressen! (more…)

Ein Sonett.

Auf der Kommode im Gang steht ein Glas.

Morgens gehe ich zur Arbeit,
nehme die Schlüssel aus der Schublade und sehe das Glas.
(more…)

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